Ehemals Aktuelles 


Alle Fahrzeuge der Feuerwehr stillgelegt

MOZ vom 22.12.2010 

Gosen-Neu Zittau (moz) Wenn es in Gosen-Neu Zittau brennen sollte, dürfte die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde ab sofort nicht mehr ausrücken. Der Grund: Ihre beiden Fahrzeuge haben keine Winterreifen – und die sind seit diesem Winter Pflicht. „Wir haben beide Autos bei der Leitstelle abgemeldet“, teilte Spreenhagens Ordnungsamtsleiter Rainer Miethe am Dienstag mit. Amtsdirektor Joachim Schröder lehne es ab, die Verantwortung zu übernehmen, wenn die Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt würden. Im Brandfall muss nun die Wehr aus Erkner anrücken.

Miethe hatte Anfang der Woche von allem Wehren eine Bestandsaufnahme der Winterreifen eingefordert und bereits Angebote von Herstellern angefordert. Rückmeldungen der Firmen stünden noch aus. Lediglich die Wehren Braunsdorf und Rauen sind komplett mit Winterreifen ausgestattet. Bei allen anderen musste je ein Fahrzeug stillgelegt werden. Da Winterreifen in den vergangenen Jahren „nicht strikt Pflicht waren“, so Miethe, hätten einige Wehren bislang auch im Winter mit Sommerreifen zum Einsatz fahren müssen.


Herzliche Einladung


Am 24. und 25. Juli 2010 feiern wir unser 110 jähriges Bestehen
und den 15. Jahrestag unserer Jugendfeuerwehr
 im Rahmen des Dorffestes der Gemeinde Gosen - Neu Zittau.





Nachruf

Im April verstarb das Ehrenmitglied der Feuerwehr Neu Zittau


Brandmeister Werner Feldt


im Alter von 90 Jahren.

Werner Feldt galt seit seinem Eintritt in die Feuerwehr im Jahre 1950 über viele Jahre
als Stütze der Wehr und zuverlässiger Feuerwehrmann.

Aus Dank für sein stetiges Wirken wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Brandmeister Werner Feldt wird am kommenden Samstag, dem 08.Mai 2010 um 14,00 Uhr, seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Neu Zittau finden.

Es bleibt nur noch eines zu sagen: Danke





Haben Sie daran gedacht ?


In der kalten Jahreszeit gibt es viele Sache zu beachten.

Ist die Gartenleitung abgestellt, ist Haus und Hof für den Winter gewappnet, sind die Winterreifen montiert, stehen Besen und Schneeschaufel, ist genug Streu- und Auftaumittel vorhanden... usw. 

Haben wir an alles gedacht?

Dann kommt der Winter.. dieses Jahr mit sehr viel Schnee und dann geht’s ans „Schnee schippen“. Gehwege, Einfahrten, Hauszugänge werden soweit möglich vom Schnee befreit.

Haben wir etwas vergessen?



Richtig, im Falle der Fälle vergeht kostbare Zeit, um Werte und Leben zu retten,

wenn die Hydranten und Brunnen nicht erreichbar sind.


Denken Sie bitte auch daran den Zugang zu Hydranten und Löschbrunnen aller Art zu gewährleisten!


Ihre Feuerwehr Neu Zittau,

Ihr Ortsvorsteher Andreas Heibuch





Ein ereignisreiches Jahr 2009 liegt hinter uns.

Die First Responder der FW Neu Zittau konnten seit der Indienststellung am 19.09.2009 bis zum Jahresende 2009 bei 10 Einsätzen den Rettungsdienst erfolgreich unterstützen und so eine Verschlechterung des Patientenzustandes abwenden.

Bei den Angehörigen stößt das zusätzliche Engagement der First Responder der FW Neu Zittau auf durchweg positives Echo.

Durch das kurzfristige Eintreffen von ersten Rettungskräften entsteht bei Angehörigen subjektiv ein Sicherheitsgefühl. Die psychische Last, welche in Notfallsituationen auf anwesende Angehörige lastet, wird gemindert.

Nach Eintreffen des Rettungsdienstes ist während und nach der Versorgung des Notfallpatienten, so auch im Bedarfsfall eine erste Betreuung der Angehörigen gewährleistet.


Die Arbeit der First Responder welche zusätzlich zum ehrenamtlichen Feuerwehrdienst erfolgt, benötigt weiterhin die Unterstützung durch die Gemeinde, von Sponsoren und durch Bürger unserer Gemeinde.


Spendenkonto:

Amt Spreenhagen

Kto: 2508280766

Blz: 170 550 50

Vwz: 13031-150 First Responder


Ein frohes, gesundes & zufriedenes Jahr 2010

wünscht Ihnen ihre FW Neu Zittau & ihre First Responder


Einen guten Rutsch ins neue Jahr
und alles Gute für das Jahr 2010
wünschen Ihnen die Kameraden der
Feuerwehr Neu Zittau.



Tannenbaumverbrennung 2010

AUF DEM FESTPLATZ AN DER KIRCHE

SONNABEND 16.01.2010 AB 17.00 UHR


nähere Informationen bitte hier klicken



Einen guten Rutsch ins neue Jahr
und alles Gute für das Jahr 2010
wünschen Ihnen die Kameraden der
Feuerwehr Neu Zittau.


Herzliche Einladung!

Am Freitag, dem 02.Oktober findet wieder unser alljährliches Lagerfeuer mit Fackelumzug statt! Treffpunkt zum Fackelumzug ist um 19,00 Uhr am Pfarrhaus in Neu Zittau, Geschwister Scholl Straße. 

Tag der Offenen Tür

am 19.09.2009 von 10:00 - ca. 15:00 Uhr

mit Amtsschau der Kleintierzüchter


Am 19.September 2009 ab 10:00 Uhr findet in der Feuerwache Neu Zittau der traditionelle Tag der Offen Tür statt.


Wie auch in den vergangenen Jahren, wird es wieder eine Technikschau geben, die besonders die Kleinsten unter uns begeistert.


Die Jugendfeuerwehr wird an einem Infostand über Ihre Arbeit informieren.


Gegen 11:00 Uhr findet die offizielle Indienststellung der

First - Responder - Gruppe der Feuerwehr Neu Zittau statt.

Alle Sponsoren, ehrenamtlichen Ausbilder & Förderer, die diesen Dienst durch ihre tatkräftige Unterstützung ermöglicht haben, sind hierzu herzlich eingeladen.


Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Schau der Rassekaninchen der regionalen Kaninchenzüchter, die in den letzten Jahren von Jung und Alt interessiert besucht wurde.


Auf schönes Wetter hoffend, wollen wir zusammen einen interessanten und informativen Tag gemeinsam erleben.


PS. Für Essen und Trinken ist gesorgt




MOZ vom 05.September 2009

Neun gut gewappnete Rettungshelfer

Von Elke Schlegelmilch

Neu Zittau (MOZ) Am 19. September wird sie offiziell ihren Dienst aufnehmen, die neue First-Responder-Gruppe der Neu Zittauer Feuerwehr. Neun Männer der Wehr haben sich in den vergangenen Monaten ausbilden lassen, um künftig Menschen in Notfällen noch besser beistehen zu können.

Was war das Schwierigste an dem First-Responder-Lehrgang in Bad Saarow? Da sind sich die neun Neu Zittauer Feuerwehrleute schnell einig, die sich in den vergangenen Monaten in ihrer Freizeit - insgesamt drei Wochenenden lang - an der Saarower Landesrettungsschule zu medizinischen Ersthelfern haben ausbilden lassen.

"Der Umgang mit den medizinischen Fachbegriffen, das war schon eine große Herausforderung für uns Laien. Denn es reicht eben nicht aus, wenn man im Notfall - beispielsweise bei einem Unfallopfer - dessen Beschwerden mit: ,dem ist ein bisschen blümerant zumute ' beschreibt. Jeder im Team muss die Symptome im Kopf haben, damit man erkennt, was los ist und zielgerichtet handeln kann", bringt es Torsten Krause auf den Punkt.

Der 40-Jährige ist, wie der Jugendwart der Neu Zittauer Wehr, Sven Schürmeyer, Heizungs- und Lüftungsbauer. Die Beiden haben beruflich ebenso wenig mit Medizin zu tun, wie die anderen sieben frisch gebackenen Ersthelfer. KFZ-Meister ist Götz Müller, der Leiter der First-Responder-Gruppe. Sven Kelling ist angehender KFZ-Mechatroniker, sein Vater Olaf Landwirt und Kraftfahrer. Und Peter Schwuchow verdient sich seine Brötchen als Berufskraftfahrer.

Doch jedem von ihnen - so auch Heizungsmonteur Mathias Hey, Elektriker David Lehmann und Maschinenführer Maik Decker - gehen seit Neuestem Begriffe, wie Herz-Lungen-Wiederbelebung, Reanimation, Herzrhythmusstörung und Defibrillator, ganz leicht über die Lippen. Doch all diese Begriffe sind nichts, wenn ein First Responder nicht auch praktisch in der Lage ist, die Zeit zwischen dem Eintreten des Notfalls und der ersten medizinischen Versorgung mit geeigneten Hilfsmaßnahmen zu verkürzen - bis die Einsatzkräfte eines Rettungswagen s eintreffen.

"Die Ausbildung in Bad Saarow war kein Spaziergang, sie dauerte, egal ob am Sonnabend oder am Sonntag, acht bis zehn Stunden am Stück, da war volle Konzentration gefragt." Dieser Einschätzung von Götz Müller stimmen die anderen unumwunden zu. "Da werden Fallbeispiele, wie etwa ein Unfall mit mehreren Beteiligten, geübt, mit Publikum, alles ist realitätsnah dargestellt", sagt Sven Schürmeyer, "Und spätestens wenn man - in einer solchen Übung - eine halbe Stunde hintereinanderweg eine Herz-Lungen-Wiederbelebung gemacht hat, weiß man: Das ist auch eine körperliche Herausforderung."

Doch der Einsatz habe sich gelohnt, sind sich die neun Männer einig. "Schon während der Ausbildung haben wir festgestellt, dass man sich im Notfall einfach sicherer fühlt", so Schürmeyer. Götz Müller ergänzt: "Das ist Voraussetzung dafür, dass man als Ersthelfer selbst auch Ruhe ausstrahlt. Das ist ganz wichtig, nicht nur in Bezug auf den, dem man helfen will, das ist auch wichtig im Umgang mit dessen Angehörigen."

Am 19. September, um 11 Uhr, beim Feuerwehr-Tag der offenen Tür, wird die Gruppe offiziell in Dienst gestellt. Die erste praktische Feuerprobe steht den Neu Zittauer First Respondern also erst noch bevor. Doch dafür fühlen sie sich gut gewappnet. Und sie hoffen, so Götz Müller, dass sich auch künftig Menschen finden, die diesen Dienst durch ihre tatkräftige Unterstützung dauerhaft möglich machen.

Für den 19. September sind schon mal sämtliche Sponsoren, ehrenamtliche Ausbilder und Förderer des Neu Zittauer First-Responder-Projekts in die örtlichen Feuerwache eingeladen.

Und die Veranstalter hoffen auf viele große und kleine Interessierte aus dem Ort. Denn bereits ab 10 Uhr beginnt das Programm, mit Technikschau und Jugendfeuerwehr-Infostand. Und wie es Tradition ist, werden Kleintierzüchter aus der Region beim Tag der offenen Tür mit von der Partie sein - mit einer Rassekaninchenschau. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt sein.



Samstag, 05. September 2009 (08:35)




MOZ vom 24.08.2009

Feuerwehr Neu Zittau jetzt mit Ersthelfer-Team

Neu Zittau (elk) Neun Männer der Neu Zittauer Feuerwehr haben sich in den vergangenen Monaten als First-Responder ausbilden lassen. First Responder - auf deutsch: Ersthelfer - sind speziell ausgebildete Feuerwehrleute, die sich bei Menschen in Not um die Erstversorgung kümmern und so die Zeit überbrücken, bis der medizinische Rettungsdienst eintrifft. Denn zum Beispiel bei Herz- und Atemstillstand kann es um Minuten gehen.

"Im November vorigen Jahres haben wir uns darauf geeinigt, dass wir auch diese Hilfeleistung für die Bürger aus Gosen und Neu Zittau anbieten wollen", sagt Götz Müller, der Leiter des neuen First-Responder-Teams.

Dass sich neun Kameraden bereit fanden, diese zusätzliche freiwillige Aufgabe zu übernehmen und sich dementsprechend zu qualifizieren, sei zwar eine Grundvoraussetzung gewesen. "Aber dass wir unser Projekt verwirklichen konnten, das ist auch Sponsoren, ehrenamtlichen Ausbildern und Förderern zu danken, die unser Vorhaben tatkräftig unterstützt haben."

So habe die Gemeinde 4000 Euro bereitgestellt, von der Sparkasse Oder-Spree seien 1000 Euro , vom Wasserverband WSE 150 Euro und von der EWE 300 Euro gekommen. "Ebenfalls unterstützt hat uns die Firma Paasche, vom Berg-Park Gosen, mit 200 Euro. Und vom Neu Zittauer Seniorenklub haben wir 215 Euro bekommen", sagt Götz Müller. Einer Rentnerin, Gisela Schürmeyer, sei der gute Zweck sogar 30 Euro wert gewesen.

Außer über Geldspenden haben sich die Feuerwehrleute auch über materielle Hilfe gefreut, wie etwa von der Neu Zittauer Apotheke und der Gosener Kreuz-Apotheke. "Frau Häusler, die Chefin der Apotheke Neu Zittau, stellt uns zum Beispiel Verbandsmaterial, Beatmungsmasken und Kühl-Akkus zur Verfügung", sagt Götz Müller.

Offiziell in Dienst gestellt werden soll die Neu Zittauer First-Responder-Gruppe am 19. September, im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung, die die Feuerwehr derzeit gemeinsam mit Kaninchenzüchtern der Region vorbereitet - den traditionellen Tag der offenen Tür in der Feuerwache Neu Zittau, der mit einer Amtsschau der Kleintierzüchter verbunden sein wird.



Montag, 24. August 2009 (19:03)



MOZ vom 01.08.2009
Feuerwehrleute fordern Konsequenzen

Fürstenwalde (je) Nach der Pannenserie in der Atemschutzwerkstatt des Landkreises in Fürstenwalde hat der Kreisfeuerwehrverband, die Interessenvertretung der Feuerwehrleute, am Freitag eine Reihe von Forderungen formuliert und einen Katalog von Sofortmaßnahmen vorgelegt. Dabei wird die Stilllegung aller Geräte gefordert, die seit dem 1. Januar 2007 durch das Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises in Fürstenwalde (FTZ) geprüft wurden. Damit soll ausgeschlossen werden, dass es nicht erkannte Defekte bei bereitgestellten Geräten gibt. Unklar ist, wie viele Geräte davon betroffen wären. Eine Reihe von Wehren hatte ihre Technik schon frühzeitig andernorts warten lassen, andere - wie Grünheide - kauften sofort nach Bekanntwerden der Mängel im April neue Geräte.

Als weitere Sofortmaßnahmen fordert der Kreisfeuerwehrverband einen Notfallplan zur Bereitstellung einsatzfähiger Pressluftatmer, wie die Geräte auch genannt werden, und ein neues Konzept für das FTZ. Beides ist nach Aussage von Landrat Manfred Zalenga in Arbeit. Er beriet sich am Freitagnachmittag mit Vertretern des Innenministeriums. Man sei übereingekommen, den eingeschlagenen Weg der Aufarbeitung fortzusetzen. "Es sind mehr als 400 einsatzfähige Geräte da, von den 430 neu bestellten Geräten hat der Hersteller ungefähr die Hälfte ausgeliefert." Eine von ihm eingesetzte Arbeitsgruppe sitze schon an dem neuen Konzept, am 20. August werde es einen Bericht geben - vorher nicht.

Der Kreisfeuerwehrverband fragt in einem Brief an die Kreistags-Abgeordneten auch nach den politisch Verantwortlichen. Dieser Brief sei am Donnerstag von den Vertretern der Wehren bei zwei Enthaltungen und einem Nein beschlossen worden.



Freitag, 31. Juli 2009 (20:10)



MOZ vom 25.07.2009

FDP sucht Schuldige im Atemschutzskandal

Von Andreas Wendt

Fürstenwalde (MOZ) Die Pannen bei der Überprüfung von Atemschutzgeräten im feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) des Landkreises Oder-Spree in Fürstenwalde könnten politische Konsequenzen haben. Die FDP-Fraktion im Kreistag will durch einen Untersuchungsausschuss der Schuldfrage auf den Grund gehen.

"So leichtsinnig kann man das Leben der Feuerwehrleute nicht aufs Spiel setzen", entrüstet sich Klaus Losensky, FDP-Kreistagsabgeordneter in Oder-Spree. Er hat die gegenseitigen Schuldzuweisungen im Landratsamt verfolgt und fordert Konsequenzen. "Hier schiebt einer dem anderen den Ball zu", sagt Losensky und will im Namen seiner Fraktion auf der nächsten Kreistagssitzung, Anfang September, einen Sonderausschuss anregen, der aufklären soll, wer für die Versäumnisse bei der Überprüfung von Atemschutzmasken für die Feuerwehren des Landkreises zur Verantwortung zu ziehen ist.

700 Lungenautomaten, die die Sauerstoffzufuhr regeln, haben die Feuerwehren des Kreises in ihrem Besitz. Bei 500 ist die alle sechs Jahre fällige Grundüberholung versäumt worden, für die das feuerwehrtechnische Zentrum in Fürstenwalde zuständig war. Im schlimmsten Fall bleibt den Frauen und Männern bei einem Einsatz die Luft weg, weil beispielsweise die Gummimembran porös geworden ist. Spätestens seit März dieses Jahres waren dem Landkreis die Versäumnisse nach Routinekontrollen der Landesprüfstelle bekannt.

Seitdem überschlagen sich die Ereignisse. Das mit bislang zwei Personen vermutlich unterbesetzte FTZ musste seine Arbeit zunächst einstellen, nachdem auch noch einer der beiden Prüfer, selbst Mitglied der Feuerwehr, stark alkoholisiert am Arbeitsplatz erwischt wurde. Jetzt kontrollieren und warten die Feuerwehren in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde die Einsatztechnik aus dem Landkreis. Ein Konzept, wie es nach der Panne weiter gehen soll, hat Ordnungsamtsleiter Lothar Kaden nach MOZ-Informationen auch auf einer Dienstberatung am Donnerstag nicht präsentieren können. Auf Einladung des Landrats Manfred Zalenga trafen sich in Beeskow die Brandschutzverantwortlichen aus dem ganzen Kreis.

Über Details der Krisensitzung ist Stillschweigen vereinbart worden. "Das waren Fakten für den Dienstgebrauch", kommentiert Sven Majewski, Wehrführer aus Schöneiche. Man habe sich zur weiteren Arbeitsweise verständigt. Über das feuerwehrtechnische Zentrum könne er nur Gutes sagen.

Laut einem Rundschreiben des Landkreises soll ab kommendem Montag das FTZ in Fürstenwalde wieder seine Arbeit aufnehmen - allerdings mit nur einem Mitarbeiter. Der andere, wegen seines Alkoholvergehens vom Dienst suspendierte Prüfer hat nach Aussagen von Landrat Zalenga mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Zalenga zufolge stellt der Kreisfeuerwehrverband dem Mann sogar einen Anwalt zur Seite.

Der Skandal in Oder-Spree zieht indes Kreise. "Wann zieht der Landrat die Notbremse und macht das, was man auch bei der Berliner S-Bahn getan hat. Ordnungsamtsleiter und Abteilungsleiter haben versagt, der Kreisbrandmeister ohnehin", schreibt Andreas Kirchner im Internetgästebuch des Landesfeuerwehrverbandes, in dem die Geschehnisse kommentiert werden. Andreas Becker ist fast sprachlos: "Die Zustände im FTZ sind... durch nichts zu entschuldigen. Man findet einfach keine Worte mehr." Das Leben von Kameraden werde hier wissentlich gefährdet.



Freitag, 24. Juli 2009 (18:16)


MOZ vom 22.07.2009

Skandal erst später Kreistags-Thema

Beeskow (rb) "Die Kreisverwaltung soll jetzt erstmal ihre Hausaufgaben machen." Das ist die Reaktion der Grünheiderin Lieselotte Fitzke (SPD), Vorsitzende des Kreistages Oder-Spree, auf die Frage, wann die Abgeordneten sich in den Skandal im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) einmischen. Denn auffällig ist, dass sich bisher keine einzige Fraktion offiziell zu dem Vorgang - die ungeprüften Atemschutzgeräte hätten lebensbedrohlich für die Feuerwehrleute sein können - geäußert hat.

Lieselotte Fitzke sagt, sie sehe keine Veranlassung, einen Sonderkreistag einzuberufen oder sich mit den Fraktionsvorsitzenden zu beraten. "Der Landrat hat in dem Interview mit der Märkischen Oderzeitung eindeutig den Fehler im eigenen Hause eingestanden. Jetzt muss er seine Arbeit machen, Versäumnisse aufdecken, Verantwortliche benennen und ein neues Konzept zur Prüfung der Atemschutzgeräte vorlegen."

Auch Eberhard Sradnick (Linke), Vorsitzender des zuständigen Ordnungsausschusses, sieht keine Veranlassung, die Ausschussmitglieder in der Urlaubszeit und Sommerpause zusammenzutrommeln. "Es ist genug Druck von den Feuerwehren selbst und aus der Bevölkerung gekommen", so Sradnick. "Ich denke, die Dinge werden in der Kreisverwaltung in Ordnung gebracht. Wir kontrollieren im Ausschuss, ob ein tragfähiges Konzept umgesetzt wird."

Landrat Manfred Zalenga (parteilos) sieht derzeit ebenfalls keine Notwendigkeit, sich mit den Abgeordneten zu beraten. "Ich werde mit dem Thema an die Abgeordneten gehen, wenn ich konkrete Aussagen machen kann. Eine dreiköpfige Arbeitsgruppe ist gebildet", so Zalenga. Auf der nächsten regulären Sitzung werde der Kreistag informiert. Die findet extra am 2. September statt, damit sich weitere Kandidaten nach der Ausschreibung für den Landratsposten vorstellen können. Am 30. September soll der Landrat gewählt werden.

Und das FTZ? "Wir müssen das leidige Thema in Ruhe abarbeiten", so Zalenga. Personalfragen müssten rechtlich sicher geklärt werden. Ordnungsdezernent Eckhard Fehse sei bis Ende Juli im Urlaub. Danach geht Zalenga bis zum 18. August. "Am 20. August sind alle wieder da, dann wird alles auf den Tisch gekippt. Dann wird es auch einen Termin mit den Feuerwehren geben."

Beeskow (rb) "Die Kreisverwaltung soll jetzt erstmal ihre Hausaufgaben machen." Das ist die Reaktion von Lieselotte Fitzke, Vorsitzende des Kreistages Oder-Spree, auf die Frage, wann die Abgeordneten sich in den Skandal im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) einmischen. Denn auffällig ist, dass sich bisher keine einzige Fraktion offiziell zu dem Vorgang - die ungeprüften Atemschutzgeräte hätten lebensbedrohlich für die Feuerwehrleute sein können - geäußert hat. Lieselotte Fitzke sieht keine Veranlassung, einen Sonderkreistag einzuberufen oder sich mit den Fraktionsvorsitzenden zu beraten. "Der Landrat hat in dem Interview mit der Märkischen Oderzeitung eindeutig den Fehler im eigenen Hause eingestanden. Jetzt muss er seine Arbeit machen, die Versäumnisse aufdecken, Verantwortliche benennen und ein neues Konzept zur Prüfung der Atemschutzgeräte vorlegen", so Lieselotte Fitzke.

Auch Eberhard Sradnick, Vorsitzender des zuständigen Ausschusses für Recht, Ordnung und Landwirtschaft, sieht keine Veranlassung, die Ausschussmitglieder in der Urlaubszeit und Sommerpause zusammen zu trommeln. "Es ist genug Druck von den Feuerwehren selbst und aus der Bevölkerung gekommen", findet Eberhard Sradnick. "Ich denke, die Dinge werden jetzt in der Kreisverwaltung in Ordnung gebracht. "Wir werden uns aber im Ausschuss Rechenschaft legen lassen und kontrollieren, ob ein tragfähiges Konzept zur Überprüfung der Atemschutzgeräte umgesetzt wird."

Auch Landrat Manfred Zalenga (parteilos) sieht derzeit keine Notwendigkeit, sich mit den Abgeordneten des Kreistages zu beraten oder sie bereits jetzt in Entscheidungen einzubeziehen. "Ich werde mit dem Thema an die Abgeordneten gehen, wenn ich konkrete Aussagen machen kann. Eine dreiköpfige Arbeitsgruppe ist gebildet worden und ist mit dem Thema befasst", sagt Zalenga. Auf der nächsten regulären Sitzung werde der Kreistag informiert.

Die nächste reguläre Sitzung findet erst am 2. September statt. Der Kreistag ist extra einberufen worden, damit sich weitere Kandidaten nach der Ausschreibung für den Landratsposten vorstellen können. Auf dem folgenden Sitzung, am 30. September, soll die Wahl des Landrates stattfinden. Unwahrscheinlich ist, dass die Abgeordneten dann noch "ein Ohr" für andere wichtige Themen wie das Feuerwehrtechnische Zentrum haben.

"Wir müssen das leidige Thema sauber und in Ruhe abarbeiten", verteidigt Zalenga seine Entscheidung. Personalfragen müssten rechtlich sicher geklärt werden. Ordnungsdezernent Eckhard Fehse sei bis Ende Juli im Urlaub, danach gehe er bis zum 18. August in die Ferien. "Am 20. August sind alle wieder da, dann wird alles auf den Tisch gekippt. Und dann wird es auch einen Termin mit den Feuerwehren geben."



Dienstag, 21. Juli 2009 (20:23)


MOZ vom 21.07.2009

"Die Fehler wurden bei uns gemacht"

Beeskow/Fürstenwalde (MOZ) Landrat Manfred Zalenga geht beim Skandal rund um die Wartung und Prüfung der Atemschutzgeräte in Oder-Spree klar auf Distanz zu Aussagen des zuständigen Ordnungsdezernenten, Eckhard Fehse. Der sah die Schuld bei den Ämtern und Gemeinden. "Die Fehler wurden bei uns gemacht", erklärt Zalenga im MOZ-Interview.

Rund 500 Lungenautomaten für Atemschutzgeräte der Feuerwehren wurden in den vergangenen Jahren im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) des Kreises nicht ordnungsgemäß geprüft. Am vergangenen Freitag wurde zudem ein Mitarbeiter des Zentrums mit mehr als zwei Promille Alkohol im Blut am Arbeitsplatz angetroffen. Olaf Gardt fragte Landrat Manfred Zalenga, wie es mit dem FTZ weitergeht.

MOZ: Herr Zalenga, wer arbeitet heute im Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises?

Manfred Zalenga: Dort wird derzeit nicht gearbeitet. Ein Mitarbeiter hat sich krank gemeldet, der andere hat sich aus mir bislang noch nicht bekannten Gründen heute nicht zum Dienst gemeldet. Aber unabhängig davon lassen wir die Atemschutzgeräte der Feuerwehren ab Dienstag bei den Feuerwehren Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt warten und prüfen. Die Details werden gerade besprochen.

Kann man denn die am Freitag geprüften Geräte bedenkenlos verwenden?

Die Atemmasken werden erneut geprüft. Die kommen vorher nicht wieder zum Einsatz.

Wann wird das FTZ wieder arbeitsfähig sein?

Ich weiß im Moment noch nicht, ob wir es überhaupt wieder öffnen. Wir können die Aufgabe auch an andere übertragen. Die Schlauchreinigung machen wir seit Jahren nicht mehr selbst. Wir brauchen eine neue Struktur, die Fehler, wie sie jetzt bekannt geworden sind, ausschließt. Das muss man in Ruhe vorbereiten.

Amtsdirektoren, Bürgermeister und Feuerwehrchefs haben mit Entrüstung auf die Erklärung des Kreises reagiert, dass sie selbst als Träger des Brandschutzes für die Einsatzbereitschaft der Technik verantwortlich sind. Können Sie diese Entrüstung verstehen?

Formal ist die Aussage sicher richtig gewesen. Wer einen Feuerwehrmann in ein brennendes Haus schickt, ist verantwortlich. Aber wir haben als Kreis die Aufgabe übernommen, die Wartung und Überprüfung der Atemschutzgeräte vorzunehmen. Damit sind wir auch in der Pflicht. Die Feuerwehren müssen sich darauf verlassen können, dass die ausgereichten Geräte technisch einwandfrei und auch nach den gesetzlichen Vorschriften einsatzfähig sind. Die Fehler wurden bei uns gemacht.

Die Beeskower Feuerwehr hat die Grundüberprüfung ihrer Atemschutztechnik in Borkheide vornehmen lassen, weil sie ihre Geräte zurückhaben wollte, das im Kreis praktizierte Ringtauschsystem ablehnt.

Ich glaube, der Ringtausch ist Teil des Problems. Bei den Feuerwehren konnte man nicht erkennen, wie alt ein Gerät ist, ob es überprüft wurde oder nicht. Allerdings hat der Ringtausch den Vorteil, dass man insgesamt weniger Geräte braucht, weil man bei der Abgabe zur Wartung sofort Ersatz bekam. Deshalb wurde das von vielen Kommunen und Ämtern ja auch akzeptiert.

Werden die jetzt bekannt gewordenen Fehler zu Konsequenzen führen?

Wie gesagt, das System der Prüfung wird neu organisiert. Es ist für mich ja völlig unverständlich, wieso an einer Atemschutzmaske nicht sofort zu sehen ist, ob sie vorschriftsmäßig geprüft wurde. Jede Tischlampe bekommt hier einen Aufkleber. Deshalb muss auch eine ordentliche Kennzeichnung der Atemschutztechnik bei der Feuerwehr, von der ja Menschenleben abhängen, gewährleistet werden. Außerdem lasse ich prüfen, wer für dieses bislang praktizierte System zuständig ist.

Heißt das, es wird auch personelle Konsequenzen in der Kreisverwaltung geben?

Ich habe dem Personalrat bereits mitgeteilt, dass ich das betroffene Amt personalrechtlich überprüfen lasse. Es geht ja nicht nur um die Mitarbeiter im Feuerwehrtechnischen Zentrum, es gibt da auch zuständige Sachgebietsleiter und Amtsleiter. Wie die Konsequenzen genau aussehen, kann ich erst am Ende der Überprüfungen sagen.

Dass es Probleme mit der Arbeit des FTZ gibt, ist der Kreisverwaltung spätestens seit Ende April bekannt. Warum wurden die Feuerwehren nicht unmittelbar danach informiert?

Das verstehe ich auch nicht. Offenbar hat sich die Einstellung durchgesetzt, dass ja ein Auto auch noch fährt, wenn es keinen TÜV hat. Das geht natürlich nicht. Wenn jetzt allerdings Leute kommen und sagen, dass es ja die Probleme schon viel länger gebe, verstehe ich dies auch nicht. Ich bin ja selbst bei sehr vielen Feuerwehrveranstaltungen. Aber da wurde das Thema nicht mal in einem Nebensatz erwähnt.

Der Kreis hat jetzt mehr als 400 neue Lungenautomaten bestellt. Wann werden diese bei den Feuerwehren im Kreis ankommen?

Die ersten elf Geräte sind am Montag geliefert worden. Wie schnell es weitergeht, wissen wir noch nicht. Hinzu kommt, dass einige Ämter und Kommunen von sich aus weitere Geräte bestellt haben, damit sie künftig nicht mit zwei verschiedenen Systemen zu tun haben. Deshalb werden wir jetzt koordinieren, wer wann welche Geräte bekommt. Erstes Ziel ist, dass es in allen Wehren eine Grundausstattung mit den neuen Geräten gibt. (Seite 13)

Beeskow (MOZ) Rund 500 Lungenautomaten für Atemschutzgeräte der Feuerwehren wurden in den vergangenen Jahren im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) des Kreises nicht ordnungsgemäß geprüft. Am vergangenen Freitag wurde zudem ein Mitarbeiter des Zentrums mit mehr als zwei Promille Alkohol im Blut am Arbeitsplatz angetroffen. Olaf Gardt fragte Landrat Manfred Zalenga, wie es mit dem FTZ weitergeht.

MOZ: Herr Zalenga, wer arbeitet heute im Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises?

Manfred Zalenga: Dort wird derzeit nicht gearbeitet. Ein Mitarbeiter hat sich krank gemeldet, der andere hat sich aus mir bislang noch nicht bekannten Gründen heute nicht zum Dienst gemeldet. Aber unabhängig davon lassen wir die Atemschutzgeräte der Feuerwehren ab Dienstag bei den Freiwilligen Feuerwehren Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt warten und prüfen. Die Details werden gerade besprochen.

Kann man denn die am Freitag geprüften Geräte bedenkenlos verwenden?

Die Atemmasken werden erneut geprüft. Die kommen vorher nicht wieder zum Einsatz.

Wann wird das FTZ wieder arbeitsfähig sein?

Ich weiß im Moment noch nicht, ob wir es überhaupt wieder öffnen. Wir können die Aufgabe auch an andere übertragen. Die Schlauchreinigung machen wir seit Jahren nicht mehr selbst. Wir brauchen eine neue Struktur, die Fehler, wie sie jetzt bekannt geworden sind, ausschließt. Das muss man in Ruhe vorbereiten.

Amtsdirektoren, Bürgermeister und Feuerwehrchefs haben mit Entrüstung auf die Erklärung des Kreises reagiert, dass sie selbst als Träger des Brandschutzes für die Einsatzbereitschaft der Technik verantwortlich sind. Können Sie diese Entrüstung verstehen?

Formal ist die Aussage sicher richtig gewesen. Wer einen Feuerwehrmann in ein brennendes Haus schickt, ist verantwortlich. Aber wir haben als Kreis die Aufgabe übernommen, die Wartung und Überprüfung der Atemschutzgeräte vorzunehmen. Damit sind wir auch in der Pflicht. Die Feuerwehren müssen sich darauf verlassen können, dass die ausgereichten Geräte technisch einwandfrei und auch nach den gesetzlichen Vorschriften einsatzfähig sind. Die Fehler wurden bei uns gemacht.

Die Beeskower Feuerwehr hat die Grundüberprüfung ihrer Atemschutztechnik in Borkheide vornehmen lassen, weil sie ihre Geräte zurückhaben wollte, das im Kreis praktizierte Ringtauschsystem ablehnt.

Ich glaube, der Ringtausch ist Teil des Problems. Bei den Feuerwehren konnte man nicht erkennen, wie alt ein Gerät ist, ob es überprüft wurde oder nicht. Allerdings hat der Ringtausch den Vorteil, dass man insgesamt weniger Geräte braucht, weil man bei der Abgabe zur Wartung sofort Ersatz bekam. Deshalb wurde das von vielen Kommunen und Ämtern ja auch akzeptiert.

Werden die jetzt bekannt gewordenen Fehler zu Konsequenzen führen?

Wie gesagt, das System der Prüfung wird neu organisiert. Es ist für mich ja völlig unverständlich, wieso an einer Atemschutzmaske nicht sofort zu sehen ist, ob sie vorschriftsmäßig geprüft wurde. Jede Tischlampe bekommt hier einen Aufkleber. Deshalb muss auch eine ordentliche Kennzeichnung der Atemschutztechnik bei der Feuerwehr, von der ja Menschenleben abhängen, gewährleistet werden. Außerdem lasse ich prüfen, wer für dieses bislang praktizierte System zuständig ist.

Heißt das, es wird auch personelle Konsequenzen in der Kreisverwaltung geben?

Ich habe dem Personalrat bereits mitgeteilt, dass ich das betroffene Amt personalrechtlich überprüfen lasse. Es geht ja nicht nur um die Mitarbeiter im Feuerwehrtechnischen Zentrum, es gibt da auch zuständige Sachgebietsleiter und Amtsleiter. Wie die Konsequenzen genau aussehen, kann ich erst am Ende der Überprüfungen sagen.

Dass es Probleme mit der Arbeit des FTZ gibt, ist der Kreisverwaltung spätestens seit Ende April bekannt. Warum wurden die Feuerwehren nicht unmittelbar danach informiert?

Das verstehe ich auch nicht. Offenbar hat sich die Einstellung durchgesetzt, dass ja ein Auto auch noch fährt, wenn es keinen TÜV hat. Das geht natürlich nicht. Wenn jetzt allerdings Leute kommen und sagen, dass es ja die Probleme schon viel länger gebe, verstehe ich dies auch nicht. Ich bin ja selbst bei sehr vielen Feuerwehrveranstaltungen. Aber da wurde das Thema nicht mal in einem Nebensatz erwähnt.

Der Kreis hat jetzt mehr als 400 neue Lungenautomaten bestellt. Wann werden diese bei den Feuerwehren ankommen?

Die ersten elf Geräte sind am Montag geliefert worden. Wie schnell es weitergeht, wissen wir noch nicht. Hinzu kommt, dass einige Ämter und Kommunen von sich aus weitere Geräte bestellt haben, damit sie künftig nicht mit zwei verschiedenen Systemen zu tun haben. Deshalb werden wir jetzt koordinieren, wer wann welche Geräte bekommt. Erstes Ziel ist, dass es in allen Wehren eine Grundausstattung mit den neuen Geräten gibt.



Montag, 20. Juli 2009 (20:03)


MOZ vom 17.07.2009

Betrunkener prüfte Geräte für Atemschutz

Fürstenwalde (MOZ) Der Skandal beim Umgang mit den Atemschutzgeräten der Feuerwehren in Oder-Spree hat am Freitag einen neuen Höhepunkt erreicht. Am Mittag wurde ein Mitarbeiter des kreislichen Feuerwehrtechnischen Zentrums (FTZ) in Fürstenwalde mit 2,16 Promille Alkohol im Blut erwischt.

Von Ruth Buder

Bei Lothar Kaden, Ordnungsamtsleiter des Kreises, liegen wegen des Skandals um ungeprüfte Atemschutzgeräte bereits seit Tagen die Nerven blank. Dann am Freitag das: Um 11.31 Uhr erhielt er einen Anruf vom Storkower Ordnungsamt. Ein Mitarbeiter des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Kreises in Fürstenwalde soll während der Arbeitszeit Alkohol getrunken haben. Kaden fährt sofort hin. Gerüchte habe es schon häufiger gegeben, sagt er. "Aber wir hatten nie etwas konkretes in der Hand."

Als Kaden in Fürstenwalde eintrifft, stellt er den Mitarbeiter zur Rede. "Zunächst hat er verneint, Alkohol getrunken zu haben, ließ sich aber letztendlich doch von mir zur Polizei fahren, wo eine Blutprobe entnommen wurde." Das niederschmetternde Ergebnis: 2,16 Promille. Der Mann hat offensichtlich am Vormittag noch Lungenautomaten überprüft. Wenn diese nicht funktionieren, geht es bei den Feuerwehrleuten um Leben und Tod.

Aufgedeckt wurde das schwere Vergehen von einer Abordnung der Storkower Feuerwehr. Sie hatten am Donnerstag 36 Lungenautomaten zur Kontrolle abgegeben und wollten sie am Freitag aus Fürstenwalde abholen. Dabei bemerkten sie den Alkoholgeruch - und informierten sofort den Kreis als Arbeitgeber.

Sowohl Eckhard Fehse, Ordnungsdezernent des Kreises, als auch Lothar Kaden sprechen jetzt von "arbeitsrechtlichen Konsequenzen". Kaden ist frustriert, was über Jahre in seinem Laden abgelaufen ist und macht den Leiter des Feuerwehrtechnischen Zentrums,Torsten Falk, für die Schlamperei mitverantwortlich.

An der Basis sieht man das etwas anders. Ingo Kittler, Atemschutzgerätewart in der Feuerwehr Storkow, glaubt, dass das ganze Dilemma mit den Sparmaßnahmen beim Kreis zusammenhängt. "Der Kreis hat sich totgespart, und die armen Säue unten müssen es jetzt ausbaden", sagt er. Kittler blickt nach Luckau, wo nach seinen Informationen sieben Mitarbeiter im kreislichen Feuerwehrtechnischen Zentrum beschäftigt sind. Beim Landkreis sind es nur zwei.

An den 14 Lungenautomaten, die die Storkower am Freitag wieder in Empfang genommen hatten, nahm Kittler als Atemschutzgerätewart eine Einsatzkurzprüfung vor und stellte fest, dass es mit einem Gerät Probleme gab. "Wir werden da keine Geräte mehr abgeben, wenn die gleichen Leute dort arbeiten." Das Vertrauen sei gebrochen.

Dies will Lothar Kaden wieder herstellen. Am Montag wird er der Verwaltungsspitze einen Ursachen- und Maßnahmeplan vorlegen. Wobei die Ursachenermittlung schon schwer sei, weil es wenig nachvollziehbare Unterlagen gebe. Eines ist für Kaden sicher: "Es wird eine Aufgaben- und Strukturänderung geben, um auf Dauer das Problem sicher in Griff zu bekommen", sagt er.

Diese "ganz schlimme Panne", die auch Menschenleben hätte kosten können, sei auch eine Chance, findet Kaden: "Wir müssen aus den Fehlern lernen."



Freitag, 17. Juli 2009 (21:31)



MOZ vom 16.07.2009

"Es ist alles Verniedlichung"

Beeskow (MOZ) Verfahrensmängel in der Arbeit des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Kreises hat Ordnungsdezernent Eckhard Fehse am Mittwoch auf einer Pressekonferenz eingestanden. Allerdings seien die Kommunen Träger des Brandschutzes und für die Einsatzbereitschaft zuständig. Verschiedene Umstände hätten zu den Mängeln in der Arbeit geführt. Doch was man auch sage, "es ist alles Verniedlichung", bekannte Ordnungsamtsleiter Lothar Kaden.

Von Olaf Gardt

Nun wird der schwarze Peter hin- und hergeschoben. Träger des Brandschutzes seien Städte, Gemeinden und Ämter. Somit seien diese auch für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren zuständig, erklärte Kreisordnungsdezernent Eckhard Fehse gestern. Dazu gehöre auch die Einsatzbereitschaft der Technik. Niemals jedoch sei an den Kreis herangetragen worden, dass bei Atemschutzgeräten oder Lungenautomaten vorgeschriebene Überprüfungen fehlen würden. Dies könne man rückwirkend bis 2006 mit Protokollen von den Dienstberatungen mit dem Kreisbrandmeister belegen.

Was Fehse und Ordnungsamtsleiter Lothar Kaden allerdings zugaben, ist, dass das feuerwehrtechnische Zentrum, das der Landkreis in Fürstenwalde betreibt, die nicht überprüften Geräte immer wieder an die Feuerwehren ausgegeben hat. Denn Pflege und Wartung der Atemschutztechnik nach Einsätzen und Übungen seien korrekt erfolgt.

Und teilweise wohl auch die Überprüfungen. Und zwar bei 205 von 709 Lungenautomaten. Man habe auch die entsprechenden Gerätenummern. Allerdings könne der Kreis im Moment nicht nachvollziehen, welcher Lungenautomat in welcher Feuerwehr im Einsatz sei, so Fehse. Dies wolle man jetzt in Zusammenarbeit mit den Wehren abklären.

Bekannt sind dem Kreis die fehlenden Überprüfungen seit April. Fehse bestätigte Mängelanzeigen der Stadt Fürstenwalde und der Gemeinde Grünheide. Der dortige Brandmeister war nach einem Brandeinsatz im Ortsteil Kagel auf die fehlende Überprüfung aufmerksam geworden. In Grünheide wurde daraufhin sofort gehandelt. Für die komplette Wehr wurden neue Lungenautomaten bestellt.

Warum nicht alle Wehren damals sofort über die Situation informiert wurden, man die Feuerwehrfrauen und -männer, die ehrenamtlich ihren Dienst tun, weiter mit möglicherweise nicht zugelassener Technik Einsätze fahren ließ, darauf blieb Kreisbrandmeister Joachim Emmerling gestern jegliche Antwort schuldig. Fehse und Kaden verwiesen darauf, dass man unverzüglich stichprobenartige Überprüfungen der Schutzmasken und Lungenautomaten, die sich zu der Zeit in der Werkstatt befanden, vorgenommen habe. Dabei sei herausgekommen, dass "mehrheitlich die vorgeschriebene Generalüberholung der Lungenautomaten fehlt, gleichwohl die Geräte technisch einsatzbereit sind." Zwei Lungenautomaten seien allerdings "unfachlich und gefahrdrohend zusammengebaut worden". Nach bisherigen Erkenntnissen seien diese allerdings nicht in der Werkstatt des Kreises gewartet, überprüft und registriert worden.

In der vergangenen Woche hat der Kreis nun 430 neue Lungenautomaten bestellt. Diese sollen ab der kommenden Woche nach und nach ausgeliefert werden. Zur Neuanschaffung habe man sich entschlossen, weil es ab dem kommenden Jahr für die jetzt verwendeten Geräte ohnehin keine Ersatzteile mehr gebe. Die Kosten für die neuen Geräte müssen Ämter und Gemeinden tragen.

Im feuerwehrtechnischen Zentrum, so Fehse, werde es künftig eine andere Arbeitsweise geben. So sollen alle Atemschutzgeräte einen Gerätepass erhalten. Außerdem wird es keinen Ringtausch mehr geben. Jede Wehr erhält die Geräte zurück, die sie auch abgibt. Der Ringtausch war ein Grund, weshalb beispielsweise der Beeskower Stadtbrandmeister Bernd Giersch die sechsjährige Pflichtüberprüfung seiner Technik nicht durch den Kreis vornehmen ließ. "Ich wollte immer die Geräte zurückhaben, die ich auch abgegeben habe", so Giersch. Die Feuerwehren in Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt haben zudem eigene Prüfwerkstätten.

Offen bleibt auch noch, wie es zu dem Prüfversäumnis beim Kreis kommen konnte. Man sei noch am Anfang der Prüfung, so Kaden. Erschwert werde dies durch Krankheit und Urlaub der Mitarbeiter, die zur Aufklärung beitragen könnten.



Donnerstag, 16. Juli 2009 (08:21)



MOZ vom 15.07.2009

Einige Wehren haben längst neue Geräte

Fürstenwalde (MOZ) Während Vertreter des Landkreises weiter beteuern, dass die Feuerwehren vollständig einsatzbereit sind, ist zumindest der Amtsbereich Spreenhagen bei der Leitstelle wegen Mängeln beim Atemschutz teilweise abgemeldet.

Von Ingolf Bunge , Olaf Gardt

und Joachim Eggers

Klaus-Peter Schulz, Gemeindebrandmeister von Grünheide und stellvertretende Kreisbrandmeister, bestätigte am Dienstag, dass das Problem mit der verpassten Prüf-Frist für Teile der Atemschutz-Ausrüstung bei einem Hausbrand in Kagel im April zum ersten Mal hochkam. Damals habe er in Absprache mit den kommunalpolitischen Vertretern erreicht, dass neue Lungenautomaten angeschafft wurden - nur für Grünheide: 43 Stück, Kostenpunkt 12 500 Euro. Bis Dienstagnachmittag sollte deren Verteilung an alle Ortswehren abgeschlossen sein. Nach Schulz' Angaben sind die Aufgaben im Nachbaramt Spreenhagen aufgeteilt worden. Dort haben sich, wie berichtet, die Wehren für Hausbrände abgemeldet. Gosen-Neu Zittau werde von Erkner aus unterstützt, der Bereich Hartmannsdorf/Spreenhagen von Grünheide und Markgrafpieske sowie Rauen von Fürstenwalde.

Hintergrund ist, wie berichtet, Prüf- und Wartungs-Chaos bei Atemschutzgeräten im kreislichen Feuerwehrzentrum Fürstenwalde. Zu den Problemen habe beigetragen, dass für die Lungenautomaten - also für Teile der Atemschutz-Technik - erst nach ihrer Anschaffung verlangt wurde, dass sie alle sechs Jahre generalüberholt werden. Es habe da unterschiedliche Rechtsauffassungen gegeben, bis unter anderem der Gemeinde-Unfallverband forderte, die Geräte in den Prüfungs-Rhythmus aufzunehmen.

Nun steht weiter Aussage gegen Aussage. Dietmar Materne, persönlicher Referent des Landrats, bekräftigte am Dienstag noch einmal, dass die Feuerwehren des Kreises einsatzbereit sind. "100-prozentig" hatte er am Freitag verbreitet. So habe es ihm der Kreisbrandmeister bestätigt.

Zweifel bleiben dennoch. Der Spreenhagener Amtsdirektor Joachim Schröder hatte nach eigenen Aussagen bereits am Montag, um 18.30 Uhr, die Leitstelle in Frankfurt informiert, dass seine Wehren zu Einsätzen, bei denen Atemschutzausrüstung notwendig ist, nicht ausrücken - wegen der nicht einsetzbaren Lungenautomaten. Auch in Neuzelle, so bestätigte Amtswehrführer Mike Materne, gelten lediglich 2 der 52 Atemschutzgeräte als verwendbar.

In Spreenhagen soll erste Hilfe am Mittwoch erfolgen. Amtsdirekter Schröder lässt 32 Atemschutzgeräte aus Beeskow abholen. Diese sind eine Leihgabe aus dem Landkreis Dahme-Spree-wald. Wenn diese Geräte bei den Wehren sind, könne er der Leitstelle wieder die vollständige Einsatzbereitschaft melden, sagte Amtsdirektor Schröder.

Derweil vertraut Dirk Simon, Wehrführer der Großgemeinde Steinhöfel, dem Kreis. "Wir bekommen diese Woche 95 neue Lungenautomaten - so viele, wie wir bestellt haben", sagt er. Keine seiner Wehren habe sich abgemeldet. "Wir sind voll einsatzbereit", sagt auch Stephan Kühnreich, Amtsbrandmeister Scharmützelsee mit Hinweis auf 40 Geräte plus 11 in Reserve. "Wir hatten voriges Jahr schon selbstständig neue Lungenautomaten gekauft und bis vor zwei Jahren unsere Geräte bei der Fürstenwalder Feuerwehr und nicht im Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises prüfen lassen."

In der Kreisverwaltung wollte man keine Stellung beziehen. Landrat Manfred Zalenga ist im Urlaub, der zuständige Dezernent Eckhard Fehse verwies auf seinen Ordnungsamtsleiter Lothar Kaden. Kaden äußerte sich aber auch nicht. Zalengas Referent Dietmar Materne kündigte schließlich für Mittwoch eine Pressekonferenz an.



Dienstag, 14. Juli 2009 (20:55)



MOZ vom 14.07.2009

Wehren löschen nur draußen

Spreenhagen (ib) Wenn es im Amtsbereich Spreenhagen in Wohnhäusern brennt, müssen Feuerwehren von auswärts löschen. Sämtliche Wehren des Amtes Spreenhagen sind bei der Leitstelle in Frankfurt (Oder) für Wohnungsbrände abgemeldet. Das ist gestern Abend durchgesickert und das hat auf Anfrage Amtsbrandmeister Klaus-Dieter Decker bestätigt. "In allen anderen Fällen sind wir einsatzbereit", sagte er. Hintergrund sind Schlampereien im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) des Kreises. In deren Folge sind die meisten Atemschutz-Ausrüstungen der freiwilligen Feuerwehren nicht mehr einsetzbar, weil die sogenannten Lungenautomaten nicht fristgerecht überprüft wurden. Die Spreenhagener Feuerwehr hatte zwei defekte Atemschutzgeräte nach der Wartung entdeckt. Nun meldete Amtsdirektor Joachim Schröder seine Wehren für Wohnungsbrände ab, um Leben und Gesundheit der Leute zu schützen.



Montag, 13. Juli 2009 (20:24)


MOZ vom 13.07.2009

Feuerwehrleute sind empört

Fürstenwalde (us) Die offenbar schlampige Arbeit im feuerwehrtechnischen Zentrum des Kreises (FTZ) und der leichtfertige Umgang mit den Vorschriften für die Wartung von Atemschutzgeräten war am Wochenende auch ein Thema am Rande der Feierlichkeiten zum 100- und 75-jährigen Jubiläum der Wehren in Markgrafpieske und Falkenberg. "Ich war stinksauer, als ich davon gehört habe", sagte Ines Leichner, im Amt Odervorland zuständig für die freiwilligen Feuerwehren. "Wir haben unsere Geräte stets überprüfen lassen. Das war richtig teuer. Und nun wissen wir nicht, ob wir funktionsfähige oder defekte Geräte zurückbekommen haben." Auch der Amtsdirektor von Spreenhagen, Hans-Joachim Schröder, zeigte sich sehr erbost. Die Spreenhagener Feuerwehr hatte zwei Atemschutzgeräte entdeckt, die nach der Wartung um FTZ defekt waren, und danach den Stein mit ins Rollen gebracht. Damals habe man von Seiten des Kreises den Feuerwehrleuten vorgeworfen, sie hätten nach der Wartung die Lungenautomaten manipuliert. Besonders ärgert Schröder, dass das Amt für die Geräte, die der Kreis nun als Ersatz beschafft, zahlen soll. Die Schuld dafür, dass die bisher vorhandenen Atemschutzgeräte unbrauchbar sind, liege schließlich beim Kreis. Auch aus anderen Kommunen war zu hören, dass man dann das Geld, das für die Wartung an den Kreis gezahlt wurde, zurückfordern will. Eine solche Prüfung soll ca. 200 Euro kosten.

Zudem erfuhr die MOZ, dass in den meisten Wehren bisher noch gar keine Ersatzgeräte eingetroffen seien. Der Kreis soll nach MOZ-Informationen bisher 83 Atemschutzgeräte kurzfristig beschafft haben. Durch die Schlamperei unbrauchbar geworden sind aber mindestens 506. Am Freitag hatte der Landrat verkündet, die Einsatzbereichschaft der Wehren sei zu 100 Prozent gewährleistet.



Montag, 13. Juli 2009 (08:36)


MOZ vom 11.07.2009

Atemberaubender Katastrophenschutz


MOZ vom 10.07.2009


3- fach Sieg der Jugendfeuerwehr Neu Zittau


Amtsausscheid der Feuerwehren des Amtes Spreenhagen am 09.Mai 2009 in Gosen

Beim alljährlichen Kräftemessen der sieben Feuerwehren des Amtes Spreenhagen belegte die Jugendfeuerwehr Neu Zittau in allen drei Kategorien, in denen die zwei Altersklassen angetreten waren, jeweils den ersten Platz. Zwei Siege der 15-17 Jahre alten Teilnehmer in den Kategorien Löschangriff nass und Gruppenstaffette konnten bejubelt werden. Besonders hoch zu werten war der Sieg der jüngsten Mitglieder der Feuerwehr Neu Zittau. Die 10-14 jährigen nahmen das erste mal an einem Amtsausscheid teil und konnten gleich einen ersten Platz für sich verbuchen. Auch das ist ein Beleg der regelmäßigen, kontinuierlichen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Unter der Anleitung des Jugendwarts Sven Schürmeyer und seines Stellvertreters Tino Finkenstein entwickeln sich mit Spaß und
Einsatz auf diese Weise die Feuerwehrleute von morgen.

Regelmäßige Ausbildung ist in diesem Fall die Grundlage des Erfolges. Alle zwei Wochen freitags heißt es: Die Theorie ruft! Und Sonntag Vormittag: Praxisausbildung.

Aber hier sei auch gesagt, der Spaß kommt nicht zu kurz. So gibt es zum Beispiel das Jugendlager der Feuerwehren in Braunsdorf, welches dieses Jahr zum zehnten mal stattfandt.

Wer Interesse an der Arbeit der Jugendfeuerwehr Neu Zittau hat, kann sich gerne unter der e-Mail JFW@feuerwehr-neuzittau.de melden. Weiterführende Informationen lassen wir Ihnen gerne zukommen.

In diesem Sinne hoffen wir noch auf viele Siege in der Zukunft und gratulieren nochmals auf diesem Wege.